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Wuppertal
Wuppertal ist vor allem bekannt durch die weltberühmte, von Eugen Langen konstruierte und 1901 offiziell eröffnete Schwebebahn. Die 13,3 Kilometer lange Bahn ist technisch eigentlich eine Hängebahn und wurde schon bald nach ihrer Eröffnung zum Wahrzeichen der Stadt beziehungsweise der damaligen Städte. Ihr Tragegerüst wurde bis 2004 weitgehend und historisch werktreu erneuert; gleichzeitig wurden die Haltestellen umgebaut und modernisiert. Die Schwebebahn bleibt damit, nach über 100 Jahren Betriebszeit, ein hochmodernes, sicheres und verhältnismäßig schnelles Nahverkehrssystem, das täglich von über 75.000 Fahrgästen genutzt wird. Legendär ist die Geschichte des Elefanten Tuffi, der 1950 aus der Schwebebahn in die Wupper sprang.
Kirchen Durch die vielen religiösen Gemeinschaften, die in Wuppertal existieren (s.o.), gibt es auch zahlreiche Kirchen. Da erst in den 80er Jahren die lutherischen und reformierten Gemeinden vereint wurden, gibt es in vielen Stadtteilen eine katholische und zwei evangelische Kirchen. Dies hat auch zur Säkularisation einiger Bauten geführt. Die älteste Wuppertaler Kirche ist die Alte reformierte Kirche in der Innenstadt Elberfelds, die architektonische bedeutendste Kirche der Stadt ist die St. Laurentiuskirche im Luisenviertel.
Türme
Von-der-Heydt-TurmAuf den die Wupper säumenden Höhen stehen zahlreiche Türme, darunter fünf Aussichtstürme aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Es sind ein Bismarckturm, der Elisenturm, der Toelleturm, der Von-der-Heydt-Turm und der Weyerbuschturm.
Außerdem prägen mehrere Wassertürme das Stadtbild, so z. B. das sog. Atadösken.
Das höchste Bauwerk in Wuppertal ist der 198 Meter hohe Kamin des Heizkraftwerks Elberfeld.
Treppen Die Wohngebiete des 19. Jahrhunderts wurden allerdings für Fußgänger eingerichtet. Man zählt 469 öffentliche Treppen mit insgesamt 12.383 Stufen, 23 Treppen stehen unter Denkmalschutz. Die wohl bekannteste Treppe in Elberfeld ist das Tippen-Tappen-Tönchen, die längste durchgehend gerade ist die Jakobstreppe mit 155 Stufen, die die Friedrich-Ebert-Straße in Elberfeld-West mit dem Nützenberg verbindet. Eine nicht unbedeutende Rolle im Stadtbild Wuppertals spielt die "große Georg-Abeler-Treppe", mit mindestens 200 Stufen. Somit ist diese Treppe eindeutig zu hoch und zu steil. Über dieses Meisterwerk der Architektur, lässt sich jedoch der nahegelegene botanischer Garten erreichen, was wiederum für die Funktionalität dieser Treppe spricht.
Parks Die Topografie Wuppertals bedingt, dass einige innenstadtnahe Gebiete wegen des steilen Geländes nicht bebaut wurden. Manche Felsformationen reichen bis an die Wupper heran und sind bis heute baumbestanden. Einige dieser Gebiete wurden zu Parks oder Landschaftgärten gestaltet und machen Wuppertal zu einer verhältnismäßig ‚grünen‘ Stadt.
Zoo In einem ausgedehnten Parkgelände am Hang des Kiesbergs befindet sich der Zoo Wuppertal. Das Gesamtgelände erstreckt sich auf rund 20 Hektar, wobei etwas mehr als die Hälfte auf die Tieranlagen entfällt. Im Mai 2007 wurde eine der modernsten und größten Raubtier-Anlagen Deutschlands eröffnet. Im gesamten Zoo sind rund 5.000 Exemplare von knapp 500 Tierarten aus allen Teilen der Erde zu finden. In zahlreichen Tierhäusern findet man unter anderem Menschenaffen, Affen, Bären, Großkatzen, Elefanten, Vögel, Fische oder Reptilien. Besonders beliebt sind die Elefantenkinder "Kibo" und "Bongi" sowie die Tapire, die die einzigen ihrer Art in einem europäischen Zoo sind.
Barmer Anlagen Die Barmer Anlagen ist ein ausgedehnter Landschaftspark auf am Hang der Barmer Südhöhen. Die parkähnliche Anlage am Südrand Barmens geht in ein Waldgebiet über, an den sich der "Vorwerk-Park" anschließt, der von der Familie Vorwerk (Besitzer der gleichnamigen Firma Vorwerk) angelegt wurde, als diese noch die dort liegende Villa bewohnte.
In den Barmer Anlagen stand unter anderem bis 1947 das erste Großplanetarium der Welt, das jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach aus finanziellen Gründen nie wieder erbaut wurde.
Hardt Der zentral gelegene Bergrücken der Hardt beherbergt einen Park mit unterschiedlichen Einrichtungen. So befindet sich hier eine große Freilichtbühne, auf der auch schon große Musik-Stars wie Seeed oder Silbermond standen, der Botanische Garten, der mehr als 5.000 interkontinentale Pflanzen sowie ein "Spezialhaus" für Sonderpflanzen aufweist und zwei Türme, der Elisenturm und der Wuppertaler Bismarckturm.
Sonstige Parks und Talsperren Ansonsten findet man in Wuppertal zahlreiche Parks und Waldstücke wie den Mirker Hain, den Vohwinkeler Stadtwald, die Ronsdorfer Anlagen, den Wuppertaler Nordpark, das Gelände um den Weyerbuschturm, den Cronenberger Wald und das Gebiet um die Herbringhauser Talsperre sowie die Ronsdorfer Talsperre.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Wuppertal aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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